Der neue Spielmodus Arsenal: Demolition, der mit dem Update am Freitag in die Counter-Strike: Global Offensive Beta integriert wurde, brachte auch eine neue Map namens de_lake mit sich. Wie es sich auf dieser spielt, seht ihr hier im Video.
Mittlerweile gibt es keine Zweifel mehr, dass die Map auf dem Layout des Boathouse-Finale (Death Toll) aus Left 4 Dead basiert. Das muss aber nichts schlechtes heißen. Außerdem wurden sämtliche Texturen ausgetauscht und andere Models platziert. Dazu kommt, dass die Map ein ganz anderes Flair als die Left 4 Dead-Variante besitzt. Optisch macht die Map auch dank der neuen "cascaded shadowmaps" einen sehr guten Eindruck.
Schauplatz ist ein Haus am See. Die Map ist dem Spielmodus entsprechend klein gehalten, was für mehr Action sorgen soll. Es gibt nur einen Bombenplatz, der sich im Haus befindet, das von beiden Teams gleich schnell erreicht werden kann. In Arsenal: Demolition kann nicht eingekauft werden. Man beginnt mit einer starken Waffe und erledigt man damit einen Gegner, bekommt man in der nächsten Runde eine schwächere Waffe. Das soll einen Ausgleich zwischen guten und schlechten Spielern schaffen und den Spaß in den Vordergrund rücken. Gespielt werden je fünf Runden als CT und fünf Runden als T pro Match
Ursprünglich sollte das Game schon Anfang 2012 offiziell in den Läden stehen.
Auch die Gedankenspiele hinsichtlich der Crossplattform zwischen
PC und PS 3 wurden über Bord geworfen, da man sich nicht an die
(zertifizierungsbedürftige) Konsolenfassung binden will und so
die Flexibilität und das Timing für die Windows/Mac-Updates garantieren kann.
Counter-Strike: Global Offensive muss nun doch ohne Cross-Platform-Gameplay auskommen. Entwickler Valve Software begründet diese Entscheidung mit seiner Update-Politik.
Eigentlich plante Valve Software in den kommenden Nachfolger zum wohl immer noch beliebtesten Taktik-Shooter, gemeint ist natürlich Counter-Strike, ein nach wie vor äußerst seltenes Feature einbauen: Cross-Platform-Gameplay zwischen PC-/Mac- und Playstation 3-Besitzern. Daraus wird nun aber doch nichts. Valve hat sich nämlich umentschieden und Counter-Strike: Global Offensive kurzerhand um diese Möglichkeit beschnitten.
Der Grund hierfür ist durchaus nachvollziehbar: Valve möchte wie gewohnt auch nach Release einen umfangreichen Support für den Shooter bieten. Auf Sonys Playstation 3 ist das in der Form aber nicht möglich. Die PC-Fassung von Team Fortress 2 hat beispielsweise schon einige Hundert Updates erhalten, während das Konsolen-Pendant gerade einmal mit einer Handvoll auskommen muss
In unserer Redaktion ist die Vorab-Version des neuen Counter-Strike Titels, Counter-Strike: Global Offensive (kurz: CS:GO) eingetroffen. Wir haben das Spiel für euch genauer betrachtet und geben in unserem Beta-Review ein kurzes Feedback zum Spiel ab.
Viele Fans warten schon gespannt auf den Nachfolger vom bekannten Titel Counter-Strike: Source. Counter-Strike: Global Offensive soll im Frühjahr 2012 auf den deutschen Markt zu kaufen sein. Ob es bereits im Frühjahr wirklich erscheinen wird, ist für uns allerdings noch fragwürdig.
Neuerungen wie beispielsweise neue Karten oder auch neue Waffen sind im neuen Titel der Counter-Strike Serie enthalten. Ein Molotowcocktail (oder Brandgranaten) kann demnächst Spielern den Weg zum Ziel erschweren. Es sind aber nicht alle Waffen der aktuellen Vorab-Version freigeschaltet, so dass die Waffen nur beschränkt spielbar sind. Mehrere Spielmodi soll Counter-Strike: Global Offensive bereithalten. Welche sind derzeit noch nicht bekannt. Es sollen aber alle bekannten Spielmodi wie Geiselbefreiung oder auch Bombe legen enthalten sein. Vor einigen Monaten hat uns bereits eine News erreicht, das die beliebte Counter-Strike Modifikation GunGame in Counter-Strike: Global Offensive integriert worden ist.
In der Beta können wir ein lokales Spiel eröffnen, wonach wir ausschließlich gegen Bots kämpfen konnten oder ein schnelles Spiel, indem wir automatisch im Internet mit anderen Spielern gegeneinander antreten durften. Verfügbare Karten in der Beta sind de_dust, de_dust2, de_inferno, de_nuke und de_train. Weiteren Karten sind derzeit noch nicht spielbar.
Erfreulich für uns: Das Spiel wurde fast vollständig ins Deutsche übersetzt.
Leider konnte uns die überarbeitete Source-Engine im Spiel nicht überzeugen. Außer kleine Veränderungen im Spiel oder Verbesserungen der Lichteffekte konnten wir keine großen Grafiksprünge zum Vorgänger sehen. Wir haben ein Video vom Spiel gemacht, wonach ihr euch selber ein Urteil vom Spiel machen könnt.
Schade finden wir auch den Sound im Spiel, der kaum verändert wurde. Die Atmosphäre erinnert mehr an Counter-Strike: Source und hoffen das dies in der finalen Version verbessert wird. Kleine Details konnten wir im Spiel sofort erkennen, was auch zu Veränderungen im Spielverlauf führen kann. Ein Beispiel hierzu wäre ein Scharfschütze, der wärend des Laufens nicht mehr in der Umgebung alles so scharf mehr sehen kann, als es noch bei den Vorgängern der Fall war.
Eine erfreudige Nachricht für viele Konsolen-Spieler gibt es auch noch. Counter-Strike: Global Offensive soll für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen. Somit würde es der erste Egoshooter sein, der die PC- und Konsolenspieler zusammenführt. Wer denkt das es nicht möglich wäre der hat sich geirrt: Schon für die Playstation 3 wurde bestätigt, dass die Untersützung von Maus und Tastatur gewährleistet wird.
Counter-Strike: Global Offensive
Fazit
Alles in einem macht das Spiel auf Dauer genau so viel Spaß wie es auch bei den Vorgängern der Fall war, aber im Hauptaugenmerkmal haben die Entwickler keine große Arbeit geleistet. Wir sind gespannt ob weitere Neuerungen im Bereich Grafik und Sound zu Stande kommen wird.